b_150_150_16777215_00_https___lh3.googleusercontent.com_-R25YWrcfDpw_Tgnl6Zoo6aI_AAAAAAAABjA_Q_OmkiKtiBA_s512_IMG_0012.JPGAm 23. und 24. Juni 2011 feierte der Maturajahrgang 1961 sein 50 jähriges Maturajubiläum. Der Feiertag brachte es mit sich, dass wir punktgenau an unseren beiden Prüfungstagen 50 Jahre später unser Treffen veranstalten konnten.

Gekommen waren: Ursula Bode, Inge Häusler, Brigitte Haydtner, Irmi Hruschka, Anita Krennbauer, Rotraud Krims, Herta Offenzeller, Hannsjörg Kammler, Johann Koppenberger, Hansjörg Leitner, Detlef Reisetbauer und Manfred Stumvoll (Hruschka, Krims und Stumvoll mit Ehepartnern).

Erster Treffpunkt war der Urnenhain in Urfahr, wo wir die Ruhestätte unseres Klassenkameraden Ludwig Kepplinger aufsuchten. Anschließend fuhren wir nach Bad Leonfelden zum Grab unseres allzu früh verstorbenen Mitschülers Erich Tanzer, wobei an beiden Gräbern Erinnerungen an die Verstorbenen ausgegraben wurden.

Nach den Gräberbesuchen fuhren wir nach Traberg zum Mittagessen und im Anschluß daran suchten wir endlich unser Mittelschulstädtchen Freistadt auf. Natürlich war der erste Weg zu den Gräbern unser verstorbenen Professoren, wobei wir der Liebe und Geduld, mit der sie uns unterrichtet hatten, dankbar gedachten.

Um 18 Uhr trafen wir uns beim Stadtwirt (ehemaliger Gasthof Hirsch) im Extrazimmer. Hocherfreut konnten wir dort unseren Klassenvorstand, Prof. Rappersberger,  willkommen heißen, wobei wir dafür dankbar waren, dass wir seinerzeit einen so jungen Klassenvorstand zugeteilt bekommen hatten. Es gibt sicherlich nur wenige Klassen, die 50 Jahre nach ihrer Matura noch einen Professor in ihrer Runde begrüßen können. Prof. Rappersberger zeigte sich bei der Feier sehr aufgekratzt und hat sich gut unterhalten. Und uns hat er mit einigen Anekdoten bezüglich unseres wissenschaftlichen Werdegangs bereichert.

Dem Alter Tribut zollend hat sich die Tafel schon knapp vor Mitternacht aufgelöst. Am nächsten Tag war um 11 Uhr wieder Treffpunkt beim Stadtwirt. Nach kurzer Stärkung wanderten wir dann nach St. Peter (über die Bokau) und ließen dort unser Treffen in lustiger Runde ausklingen. Zu Fuß ging es dann den Kreuzweg hinunter in die Stadt, wo wir am Hauptplatz uns dann nach einem Stehseidel wehmütig voneinander verabschieden mussten.

 

Jedenfalls werden wir die Anregung unseres jung gebliebenen Klassenvorstandes beherzigen und das nächste Treffen schon im nächsten Jahr abhalten. Hoffentlich wird es wieder so schön und herzlich wie diesmal und hoffentlich können unsere Wandervögel Irmi aus den USA, Traudi aus Paris und Uschi aus Franfurt wieder dabei sein.