Tag 1

 

image001Eine sichtliche Anspannung lag in den Gesichtern der Schüler vor der langen Busfahrt Richtung Südtirol. Nach einer anstrengenden, siebenstündigen Fahrt konnten wir uns endlich die Füße vertreten - nicht in irgendeiner Raststation, sondern in der Gilfenklamm. Dort konnten wir das erste Naturwunder Südtirols bewundern. In einer engen Schlucht führte ein schmaler Holzweg durch das von einem Bach und Verwitterung abgetragene Becken. Der Blick fiel in eine unheimliche, tiefe und nur wenige Meter breite Schlucht, in der ein hoher Wasserfall sprüht und donnert. Mit großer Wucht stürzten die Wassermassen hinunter und gaben dabei dem blanken Marmor einen glänzenden Schliff. Beeindruckt verließen wir diesen Schauplatz und fuhren Richtung Castelfeder.
Vollkommen am Ende unserer Kräfte kamen wir in unserer Jugendherberge an, gerade noch stark genug um noch unsere Zimmer festzulegen. Nach dem Abendessen unserer exzellenten Köchin endete der erste Tag.


Tag 2

 

image003_gNach der ersten Nacht in unserer Herberge fing der Spaß erst an. Beim Frühstück erklärten uns die Professoren den heutigen Plan:
Zuerst durch Bozen hindurch zur Burg Runkelstein. Dort erhielten wir viele Eindrücke über das Leben im Mittelalter.
Nach einem Erinnerungsfoto (rechts) ging‘s zurück in die Bozener Innenstadt zum Mittagessen.
Eine Stunde später trafen wir uns vor dem Archäologie-Museum, um den Mann aus dem Eis, auch genannt Ötzi, zu besuchen.
Dann machten wir noch einen kurzen Abstecher zu den Erdpyramiden am Ritten in Oberbozen.
Danach waren wir alle ziemlich erschöpft und freuten uns schon auf ein gutes Abendessen.

 

Tag 3

 

Heute war ein besonders anstrengender Tag. Nach einem langen Frühstück besichtigten wir die Blätterbachschlucht in Aldein. Dort gab es allerhand zu entdecken. Vor allem das sogenannte “Butterloch”, ein alter Vulkankrater, erschien sehr imposant.
Danach ging es wieder ab nach Hause und nach dem Mittagessen hinauf auf den Burgberg. Von hier oben hatten wir eine traumhafte Aussicht auf Auer und die umliegenden Berge.
Anschließend besichtigten wir noch die Kirche St. Jakob im Nachbarsort.
Von dort ging’s dann sofort zur berühmt-berüchtigten Weinverkostung in Kaltern. Doch zuvor stand noch eine Kellerführung an, die sehr interessant war.

 

Tag 4

 

image005Heute stand Verona, ein Weltkulturerbe, auf dem Besichtigungsplan. Wir passierten die Salurner Klause, welche zugleich das Ende des deutschsprachigen Südtirols bedeutet. Nach einer zweistündigen Busfahrt kamen wir endlich in Verona an. Natürlich hatten wir auch eine Führung durch die schöne Altstadt. Das imposanteste Gebäude ist mit Abstand das Amphitheater. Es ist das größte Freilicht-Theater der Welt mit Platz für über 20 000 Zuseher. 
Wir besichtigten auch den vielleicht interessantesten Ort Veronas, das Haus der Julia mit dem berühmtesten Balkon der Literaturgeschichte.
Zurück in Castelfeder endete der Tag mit einem letzten Tischfußballspiel und der traurigen Einsicht, morgen wieder heimzufahren.

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Tag 5                                                                                                                        

 

Es sind die letzten Stunden in Castelfeder. Jeder packt noch schnell seine letzten Sachen ein und dann geht‘s auch schon ab nach Hause. Doch bevor wir endgültig Italien verlassen haben, machten wir noch einen kleinen Zwischenstopp in Brixen um den Dom zu besichtigen. Danach ging‘s über den Brenner direkt nach Freistadt.
Man muss schon sagen, es war eine anstrengende Woche, aber zugleich eine der schönsten für die ganze Klasse.