1.-8. April 2017

Nachdem sich unser Yorkshire booklet im Laufe des Schuljahres mit wichtigen Informationen zum County und zur Stadt, mit fieldwork und eindrucksvollen Fotografien gefüllt hatte, brachen wir am 1. April endlich zur Sprachwoche auf. Genauso wie der Flug - smooth ancastle howardd pleasant - gestaltete sich die ganze Woche, die educational, enriching and full of laughter war, - abgesehen von drei challenges. Hier sollen nun ein paar „sinnliche“ Impressionen festgehalten werden, die wir gerne mit den Lesern teilen.

Das für England untypische Wetter

Entgegen unseren Erwartungen und denen einiger SchülerInnen, die mit wellies anreisten, erlebten wir nur herrlichen Frühlingssonnenschein – bei manchmal etwas frischen Temperaturen.

Der englische Alltag zu Hause

Da die SchülerInnen wie wir Lehrerinnen bei Gastfamilien wohnten, konnten sie die Architektur eines englischen Hauses von Innen bestaunen. Dabei wurden Erinnerungen an Harry-Potter-Filme geweckt. Alle wohnten in relativ kleinen Zimmern, zu denen eine steile, schmale Stiege führte. Manche waren überrascht über Dusche und Klospülung oder dass die Waschmaschine in der Küche stand. All die kleinen alltäglichen Dinge, die das Leben ausmachen, wurden staunend wahrgenommen.

Das Essen

Von einigen gelobt (unter den Gasteltern waren auch chefs), von anderen höflich abgelehnt, gab es große „Meinungsverschiedenheiten“ über das Essen. So wie Judith, die Leiterin der Sprachschule, angekündigt hatte, ist vieles zwar anders, aber „worth a try“. Bald schon gab es einen florierenden Tauschhandel mit dem packed lunch, da letztendlich für jeden Gaumen etwas dabei war.

Unterricht

Am Vormittag gab es immer von 9-12:30 Uhr Unterricht in drei Gruppen. Der Schwerpunkt lag auf mündlicher Arbeit, Erweiterung des Wortschatzes und gegebenenfalls Vorbereitung auf das Nachmittagsprogramm. Die SchülerInnen nahmen aktiv und interessiert teil und bekamen sehr positive Rückmeldungen.

Nachmittags- und Abendprogramm

Die Leiterin unserer Woche, Kollegin Doris Neumüller, die selbst eine gute Kennerin der Gegend ist, hatte ein sehr abwechslungsreiches schülerorientiertes Programm ausgesucht. Bei dieser Flut an Sehenswürdigkeiten lag die Schwierigkeit wohl eher darin, zu entscheiden, was man weglassen lassen soll. Aufgezählt seien hier nur der Stadtrundgang mit Shambles und Minster mit der Aussicht vom Central Tower, das Railway Museum, York Dungeon, Ghost Walk, City Walls und die Disco. Alle Aktivitäten wurden mit Begeisterung angenommen.

Tagesausflüge

Am ersten Tag bekamen wir einen Eindruck von der Moorlandschaft im Nordosten Yorkshires, der größten zusammenhängenden in Großbritannien. Im Sommer verwandelt sich das Moor in ein rosa-violettes Blütenmeer. Aber auch Yorkshires nahe Ostküste bezauberte mit langen Sandstränden und Klippen. Whitby Abbey führte uns in die Vergangenheit und Fish and Chips am Kai waren ein kulinarisches Muss. Scarborough verzauberte mit dem Charme eines englischen seaside resorts.

Den Höhepunkt für viele Teilnehmer bildete Castle Howard. Ein ausgesprochen gut erhaltenes „stately home“, das noch im Besitz der Howard Familie ist. Es diente mehrfach als Filmkulisse und wird im Jahreszyklus für Feiern geschmückt und genützt. Auch wir machten Gebrauch von der großartigen Kulisse für ein Foto- und Videoshooting, an das sich sicher alle SchülerInnen gerne erinnern.

Challenges

Vor die oben genannten Herausforderungen wurden wir gleich zu Beginn der Reise gestellt. Glücklicherweise lösten sich alle ohne große Aufregung fast wie von selbst. So wurde zwar eine Bankomatkarte geschluckt, Geldsorgen gab es aber Gott sei Dank keine. Ein verloren gegangener Reisepass wurde wieder gefunden und die Fahrt nach London zum Konsulat konnte somit entfallen. Die Buspanne während der Tagesreise am Sonntag wurde durch ein unterhaltsames Quiz von unseren local guides, Simon and Kathryn, professionell überbrückt.yorkshire poster

Resümee

Wir haben viel über die Reise gesprochen und erzählt. Ich kann nur sagen, sie hätte nicht besser verlaufen können. Wir konnten uns auf unsere SchülerInnen verlassen, es gab kein Zuspätkommen, sie zeigten großes Interesse und nahmen auch bei freiwilligen Aktivitäten teil.

 

 Ich bin sehr dankbar für dieses Erlebnis und sage noch einmal

DANKE an Kollegin Neumüller für die Auswahl und Organisation dieser Reise und ihr unermüdliches Fotografieren und Filmen,

DANKE an Kollegin Hießl für die Begleitung,

DANKE an die SchülerInnen für ihre Kooperation, Unkompliziertheit und die netten Gespräche und

DANKE an alle Eltern für die Finanzierung und das Vertrauen, das sie uns schenkten.

Mag. Monika Ortner-Bachler

P.S. Unser kurzes Video über die Sprachreise findet sich auf der Facebook-Seite der Schule.