Musik kennt keine Grenzen. Das ist ein wahrlich schöner Sinnspruch.

Aber was sind klangvolle Worte, wenn man nicht selbst in tiefere Gefilde oft oberflächlich gebrauchter Phrasen abtaucht?

 27 Sängerinnen aus den 6. und 7. Klassen machten sich am 27. Juni auf nach Passau, um gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aus Budweis und Passau zwei Tage voller Chormusik zu verbringen. Und da waren schon (sprachliche) Grenzen spür- und hörbar. Vor allem dann, wenn die ChorleiterInnen in den Proben händeringend nach passenden englischen Formulierungen suchten. Deshalb tat der wortlose Tauchgang in die oben genannte Redensart allen gut. Und es ist viel Wahres dran. Musik überwindet Grenzen, vor allem jene, die in den Köpfen der Menschen wohnen. Da sind mangelnde Fremdsprachenkenntnisse wohl nur zweitrangig.

Unser Programm war dicht und intensiv. Aufgeheizte Probenstunden, schöne Gespräche beim Mittag- und Abendessen, ein ambitioniertes Konzert und viele Begegnungen prägten unser Gastspiel in Bayern.

Ich möchte mich ausdrücklich bei allen teilnehmenden Schülerinnen der 6a/b und 7a/b, die bereits im Vorfeld in erbetenen Zusatzproben außerordentliches Engagement gezeigt haben, herzlich bedanken! Euer Singen, euer Lachen, euer Einsatz und eure Musikalität haben berührt und nicht nur meine Augen zum Leuchten gebracht. Alles das und mehr macht Chorsingen aus!20170705 103940

 Mein Dank gilt außerdem Sophie Simon und Winfried Moser, die das Lehrerteam komplettierten, und nicht zuletzt Anca Voriskova aus Budweis und Matthias Seibold, unserem umsichtigen Gastgeber in Passau.

Wir alle freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr beim 19. Dreiländersingen in Freistadt!

Stefan Reitbauer