Freistadts Faustballer schlagen zu

Mittelstufe männlich - Vizelandesmeister

Die Burschen des BG/BRG Freistadt holten den Vizelandesmeistertitel in dieser Altersklasse. In der Gruppenphase lief es weniger gut, da das Team aufgrund zu weniger Teilnehmer bei der Oberstufe mitspielen musste. Im Mittelstufen-Finale gegen das Poly Freistadt konnten die Burschen lange mithalten, mussten sich dann jedoch knapp geschlagen geben und errangen so den zweiten Rang.

IMG 20170511 125308v.l.n.r. stehend: Leitner Arthur, Seiberl Peter, Manzenreiter Lorenz

hockend: Tober Fabian, Reiter Markus, Lindmeir Alexander

 

 

 

 

 Oberstufe männlich – Landesmeister

Die Oberstufe ließ überhaupt nichts anbrennen. In der Vorrunde gab es klare Siege. Das Finale gegen BRG Enns endete, dank einer kompakten Mannschaftsleistung, mit einem klar erkämpften Sieg für unsere Burschen. Ohne Satzverlust konnte der Landesmeister errungen werden, was darauf hoffen lässt, dass diese Mannschaft uns in Vöcklabruck bei den Bundesmeisterschaften sicherlich ehrenvoll vertreten wird.

IMG 20170511 WA0007v.l.n.r. stehend: Withalm Bernd, Plotz Oliver, Freudenthaler Wolfgang, Betreuer Mag. Andreas Woitsch

hockend v.l.n.r.: Voit Valentin, Teufer Gernot, Aichberger Matthias

Landesmeisterschaft Mittel- und Oberstufe weiblich

 

Oberstufe weiblich – Vizelandesmeister

Die Mädchen der Oberstufe schlugen sich sehr tapfer. Bereits in der Vorrunde konnten dem späteren Sieger zwei Sätze abgenommen werden. Nach dem Gruppensieg und dem Gewinn des Halbfinales gegen BORG Bad Leonfelden erreichten die unermüdlichen Kämpferinnen das Finale und mussten sich hier dem Team der HAK Freistadt, welches gleich aus drei U18 National-kaderspielerinnen bestand, knapp geschlagen geben.

IMG 20170511 WA0002v.l.n.r.: Nora Zöchbauer, Hanna Schuh, Johanna Hennebichler, Antonia Woitsch, Anna Polzer

Als junger Mensch die Welt ein kleines bisschen verändern…?

… das ist möglich mit dem österreichweiten Projekt LaufWunder der youngCaritas, an dem das Gymnasium Freistadt teilnehmen wird. Am 2. Juni bewegen sich SchülerInnen, vielleicht auch so manche/r VertreterIn der LehrerInnenschaft, laufend um den Marianumsportplatz. Jede Runde bringt einen zuvor mit einem Sponsor aus dem Familien- und Freundeskreis ausgemachten Spendenbetrag ein.

Unsere SchülerInnen sporteln für Kinder und Jugendliche in der Demokratischen Republik Kongo. In den Projekten der Caritas wird es Kindern aus den Armenvierteln der Hauptstadt Kinshasa ermöglicht die Schule zu besuchen. Schule ist dort nicht, wie bei uns, gratis. Mit 20 Euro können wir einem Kind ein Monat lang den Schulbesuch ermöglichen! Für ihre Eltern, mit einem Durchschnittseinkommen im Kongo bei 40 Euro pro Monat, ist das oft eine Herausforderung oder ein Ding der Unmöglichkeit.

Kinder für Kinder, Jugendliche für Jugendliche ….. ein paar Laufschritte, die Leben verbessern können! In diesem Sinne freuen wir uns auf bestimmt sonniges, nicht zu heißes Laufwetter und gute Stimmung unter der großen, motivierten Laufgemeinschaft!

YORK ist eine Reise wert

1.-8. April 2017

Nachdem sich unser Yorkshire booklet im Laufe des Schuljahres mit wichtigen Informationen zum County und zur Stadt, mit fieldwork und eindrucksvollen Fotografien gefüllt hatte, brachen wir am 1. April endlich zur Sprachwoche auf. Genauso wie der Flug - smooth ancastle howardd pleasant - gestaltete sich die ganze Woche, die educational, enriching and full of laughter war, - abgesehen von drei challenges. Hier sollen nun ein paar „sinnliche“ Impressionen festgehalten werden, die wir gerne mit den Lesern teilen.

Das für England untypische Wetter

Entgegen unseren Erwartungen und denen einiger SchülerInnen, die mit wellies anreisten, erlebten wir nur herrlichen Frühlingssonnenschein – bei manchmal etwas frischen Temperaturen.

Der englische Alltag zu Hause

Da die SchülerInnen wie wir Lehrerinnen bei Gastfamilien wohnten, konnten sie die Architektur eines englischen Hauses von Innen bestaunen. Dabei wurden Erinnerungen an Harry-Potter-Filme geweckt. Alle wohnten in relativ kleinen Zimmern, zu denen eine steile, schmale Stiege führte. Manche waren überrascht über Dusche und Klospülung oder dass die Waschmaschine in der Küche stand. All die kleinen alltäglichen Dinge, die das Leben ausmachen, wurden staunend wahrgenommen.

Das Essen

Von einigen gelobt (unter den Gasteltern waren auch chefs), von anderen höflich abgelehnt, gab es große „Meinungsverschiedenheiten“ über das Essen. So wie Judith, die Leiterin der Sprachschule, angekündigt hatte, ist vieles zwar anders, aber „worth a try“. Bald schon gab es einen florierenden Tauschhandel mit dem packed lunch, da letztendlich für jeden Gaumen etwas dabei war.

Unterricht

Am Vormittag gab es immer von 9-12:30 Uhr Unterricht in drei Gruppen. Der Schwerpunkt lag auf mündlicher Arbeit, Erweiterung des Wortschatzes und gegebenenfalls Vorbereitung auf das Nachmittagsprogramm. Die SchülerInnen nahmen aktiv und interessiert teil und bekamen sehr positive Rückmeldungen.

Nachmittags- und Abendprogramm

Die Leiterin unserer Woche, Kollegin Doris Neumüller, die selbst eine gute Kennerin der Gegend ist, hatte ein sehr abwechslungsreiches schülerorientiertes Programm ausgesucht. Bei dieser Flut an Sehenswürdigkeiten lag die Schwierigkeit wohl eher darin, zu entscheiden, was man weglassen lassen soll. Aufgezählt seien hier nur der Stadtrundgang mit Shambles und Minster mit der Aussicht vom Central Tower, das Railway Museum, York Dungeon, Ghost Walk, City Walls und die Disco. Alle Aktivitäten wurden mit Begeisterung angenommen.

Tagesausflüge

Am ersten Tag bekamen wir einen Eindruck von der Moorlandschaft im Nordosten Yorkshires, der größten zusammenhängenden in Großbritannien. Im Sommer verwandelt sich das Moor in ein rosa-violettes Blütenmeer. Aber auch Yorkshires nahe Ostküste bezauberte mit langen Sandstränden und Klippen. Whitby Abbey führte uns in die Vergangenheit und Fish and Chips am Kai waren ein kulinarisches Muss. Scarborough verzauberte mit dem Charme eines englischen seaside resorts.

Den Höhepunkt für viele Teilnehmer bildete Castle Howard. Ein ausgesprochen gut erhaltenes „stately home“, das noch im Besitz der Howard Familie ist. Es diente mehrfach als Filmkulisse und wird im Jahreszyklus für Feiern geschmückt und genützt. Auch wir machten Gebrauch von der großartigen Kulisse für ein Foto- und Videoshooting, an das sich sicher alle SchülerInnen gerne erinnern.

Challenges

Vor die oben genannten Herausforderungen wurden wir gleich zu Beginn der Reise gestellt. Glücklicherweise lösten sich alle ohne große Aufregung fast wie von selbst. So wurde zwar eine Bankomatkarte geschluckt, Geldsorgen gab es aber Gott sei Dank keine. Ein verloren gegangener Reisepass wurde wieder gefunden und die Fahrt nach London zum Konsulat konnte somit entfallen. Die Buspanne während der Tagesreise am Sonntag wurde durch ein unterhaltsames Quiz von unseren local guides, Simon and Kathryn, professionell überbrückt.yorkshire poster

Resümee

Wir haben viel über die Reise gesprochen und erzählt. Ich kann nur sagen, sie hätte nicht besser verlaufen können. Wir konnten uns auf unsere SchülerInnen verlassen, es gab kein Zuspätkommen, sie zeigten großes Interesse und nahmen auch bei freiwilligen Aktivitäten teil.

 

 Ich bin sehr dankbar für dieses Erlebnis und sage noch einmal

DANKE an Kollegin Neumüller für die Auswahl und Organisation dieser Reise und ihr unermüdliches Fotografieren und Filmen,

DANKE an Kollegin Hießl für die Begleitung,

DANKE an die SchülerInnen für ihre Kooperation, Unkompliziertheit und die netten Gespräche und

DANKE an alle Eltern für die Finanzierung und das Vertrauen, das sie uns schenkten.

Mag. Monika Ortner-Bachler

P.S. Unser kurzes Video über die Sprachreise findet sich auf der Facebook-Seite der Schule.

„Christsein heute“ - Ein spannender Projekttag

Schule einmal anders: Nicht die bekannten Lehrer kommen in ihre Klassen, sondern externe Gäste arbeiten mit kleinen Gruppen, für die sich Schüler je nach Thema und Interesse klassenübergreifend angemeldet haben. Seit Längerem organisiert die ARGE Religion/Ethik im 2-Jahres-Rhythmus für Oberstufenklassen rund um Ostern solche Projekttage zu Themen wie „Arbeit“, „Armut“, „Krisen“, „NGO’s“ etc. Heuer ging es um „Christsein heute“.

Am 20. April war es so weit: Zwölf Gäste brachten Abwechslung in den Schulalltag der 5., 6. und 7. Klassen, und bewiesen, wie spannend und verschiedenartig die Wege sein können, die Menschen beschreiten, weil sie sich als Christen fühlen und engagieren wollen.

Ein immer wieder gern gesehener Gast ist Jeremia Mayr, Chorherr im Stift Schlägl, ein Absolvent unserer Schule, der im weißen Ordenskleid der Prämonstratenser einen kurzweiligen Einblick in sein Ordensleben gab. Sein Workshop, in dem nicht nur diskutiert, sondern auch gesungen und gebetet wurde, hat den Schülern durchwegs sehr getaugt. Aus einem Feedbackbogen: „Hat mir sehr gut gefallen, sehr nette, sympathische Person; guter Einblick in das Leben in einem Kloster“.

Karin Zimmerbauer, Nicole Leitenmüller und DDr. Hans Popper präsentierten die Arbeit des „Mobilen Hospiz“ bzw. des „Palliative Care“ der Caritas: Dahinter verbirgt sich ein ungemein wichtiger und anspruchsvoller Dienst an der Gesellschaft: Sie pflegen, betreuen und begleiten sterbende Menschen und deren Angehörige. In ihren Rückmeldungen zeigten die Schüler großen Respekt vor dieser Arbeit: „Ich könnte das nie leisten“, schrieb einer, „umso mehr Respekt habe ich vor Menschen, die sich so um Todkranke kümmern!“

Für manche ebenfalls neu und überraschend war der Kontakt mit der jungen Schwester Luzia Reiter von den Elisabethinen in Linz. Im Feedback hieß es: „Die nette Ordensschwester ist wirklich auf alle Fragen eingegangen. Wir haben angenommen, dass Klosterschwestern die ganze Zeit beten, und haben gelernt, dass sie viel mehr machen!“

Für Schüler nicht ganz so ungewohnt war das Angebot von Christine Schulz, die für Jugendpastoral in Freistadt zuständig ist. Der Workshop wurde als interessant, lustig und gemütlich beschrieben: „Ich wusste gar nicht, dass es so viele interessante Angebote im Raum Freistadt gibt“, hieß es etwa.

Das Pilgern erlebt seit einigen Jahren eine ungeahnten Aufschwung. Stefanie Hinterleitner von der Katholischen Jugend Oberösterreich konfrontierte die Schüler mit allen Aspekten dieses Abenteuers, bei dem es darum geht, aufzubrechen, wegzugehen, um neu bei sich anzukommen. „Cool, spannend, interessant“, so empfanden die meisten dieses Angebot.

Ein anspruchsvolles Thema unterbreitete Wolfgang Gratzl, unser Pastoralassistent aus Freistadt: Es ging um die Frage, was „Religion in mir erklingen“ lässt, wobei Religiöse wie Skeptische gleichermaßen aufgefordert waren, offen zu diskutieren. „Es war sehr interessant und spannend, über so ein Thema offen und kritisch zu diskutieren“. Gelobt wurde das lockere und gute Klima: „Ein rundum guter Workshop“.

Markus Vormayr ist Priester und in der Justizanstalt Linz und im Forensischen Zentrum Asten als Gefangenenseelsorger tätig. Das forensische Zentrum Asten ist österreichweit eines von zwei Einrichtungen für psychisch kranke Rechtsbrecher. Ziel ist es, dass die Menschen lebenspraktische und sozial stabilisierende Fähigkeiten erlangen, um ein „deliktfreies Lebensmanagement“ möglich zu machen. Die Schüler zeigten sich sehr beeindruckt von dieser fordernden und anspruchsvollen Tätigkeit. „Wir erhielten einen guten Einblick in das Gefängnisleben. Der Referent ist auf unsere Fragen gut eingegangen. Sehr informativ, gute Aktion!“

Doris Winkler, derzeit als Religionslehrerin in Karenz, hat viel Erfahrung mit Orientierungstagen für Jugendliche. Als Vertreterin der Katholischen Jugend O.Ö. leitete sie den Workshop „Woran glaube ich?“ Ihr Angebot wurde als „sehr nett, unterhaltsam und lehrreich“ beschrieben. Spiele und Diskussionen drehten sich um das Thema, was einem jungen Menschen Glaube und Christentum heute noch zu sagen haben (können).

Schon seit Jahrzehnten geht von der christlichen Gemeinschaft im kleinen Ort Taizé in Frankreich eine starke Wirkung aus. In vielen Pfarren werden „Taizé-Lieder“ wie „Laudate omnes gentes“ gesungen. Carola Thier-Grasböck von der Katholischen Jugend Oberösterreich versuchte, durch Singen, Beten und Meditation den Schülern ein wenig vom „Geist von Taizè“ zu vermitteln. „Das Singen war entspannend und angenehm“, schrieb eine Teilnehmerin. Ein anderer: „Magnifique, danke!“

Last but not least präsentierte Sarah Glatz von der Young Caritas Linz das große Arbeitsfeld der Caritas. Es gab Information, Rollenspiele, Diskussionen. „Ich hab mir viel gemerkt, ein toller, informativer Workshop!“DSCF5712

Wir als Veranstalter und Organisatoren diese Projekttages freuen uns sehr über das so überaus positive Echo.

Ganz besonders bedanken möchten wir uns aber bei unseren Gästen, die viel Zeit und Energie investiert haben, um unseren Schülern eine Reihe wichtiger Themen auf so lebensnahe und spannende Art und Weise näher zu bringen.

Margit Haunschmied / Astrid Hollaus / Theresia Sulzer / Ernst Aigner

ARGE Religion / Ethik

2. Schulcup - Orientierungslauf- 20. 4.2017

Unterweitersdorf         20. April 2017

Bei winterlichen Bedingungen brachen wir auf, um das verschneite Freistadt hinter uns zu lassen und relativ gute Laufbedingungen in Unterweitersdorf vorzufinden. Es war grün, der Boden relativ trocken und es gab kaum Niederschlag, dafür frische Temperaturen. All diesen äußeren Bedingungen trotzend, kamen alle TeilnehmerInnen vom BG/BRG Freistadt gut ins Ziel und es freute mich besonders, dass es keine Disqualifikationen gab. So bewiesen meine LäuferInnen wieder, dass sie zu den Besten in OÖ gehören.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen LäuferInnen für ihren Einsatz und die spontane Zusage von drei Schülerinnen, die am Vortag kurz entschlossen ihre Teilnahme versprachen, obwohl die Wettervorhersage Schnee ankündigte. Die AthletInnen zeigen wirklich Freude am Laufen, kommen verlässlich zum Training durch eine Whats App Aufforderung, sind sehr unkompliziert und leben einen sehr schönen Teamgeist, indem jederzeit einander geholfen wird und manchmal auch gemeinsam Posten gesucht werden. Es ist eine Freude, mit diesem Team unterwegs sein zu dürfen!

DANKE und Gratulation zu euren Leistungen!

UST weiblich:

 1.  Hametner Klara, 3d   und LANDESMEISTERIN

 3.  Sommer Klara, 4d

 5.  Mittendorfer Katharina, 2b

 8.  Oyrer-Santner Katharina, 3d

 9.  Pointner Irene, 2b

11. May Flora, 1b

12. Bernhard Christina, 3d

14. Schippany Judith, 3d

15. Hennebichler Kathrin, 3a

16. Reiter Anna, 4b

17. Reiter Katharina, 3d

18. Hörschläger Susanna, 4b

UST männlich

 3.  Pröll Benjamin, 3a

 8.  Wittinghofer Elias, 1c

OST weiblich

 2.  Plöchl Timna, 6a

 3.  Käferböck Anna, 6b

 4.  Bachler Fiona, 6a

 7.  Pötscher Theresa, 5c

Fotos von den TeilnehmerInnen können unter Cup2-Fotos eingesehen und heruntergeladen werden.

Die Schulcupwertungen gewann das BG/BRG Freistadt in beiden Kategorien weiblich UST und OST. Dabei werden die besten vier Läuferinnen einer Schule gewertet. In der UST belegte dabei unsere Schule die Plätze 1 und 2. Bei den Burschen waren wir nur durch zwei Läufer vertreten und fielen deshalb aus der Wertung heraus.

Ich hoffe, im nächsten Jahr wieder mit eurem Einsatz rechnen zu können, wenn es um die Qualifizierung für die Bundesmeisterschaft in Wien geht.

Mag. Monika Ortner-Bachler