b_150_150_16777215_00_http___lh5.ggpht.com_-ZmSQg--O0G0_Td9mMNcBr5I_AAAAAAAABgM_kSy1Dq2-Sqc_s640_Scannen0015.jpgDer internationale Gedichtwettbewerb "Poésie en Liberté" findet heuer zum 13. Mal statt - und wir, die 6a, haben teilgenommen!

Nora Winter: "Ich finde es interessant, da es international ist und man merkt, wie viele Leute französisch sprechen. Außerdem passt Poesie gut zur französischen Sprache."

Apropos Poesie: Zweck des Wettbewerbes ist, dass Schüler bis zum Alter von 25 Jahren ein Gedicht via Internet (http://www.poesie-en-liberte.com/) in französischer Sprache einsenden. Aus fünf Kategorien, wiederum unterteilt in Leistungsniveaus, werden schließlich jeweils Gewinner ausgewählt.
Fotos

Im Laufe eines Unterrichtsprojektes zum Thema „Poésie" verfassten wir, die Schüler/innen der 6a-Klasse unter der Leitung von Frau Professor Pammer im Französischunterricht zahlreiche Gedichte. Unter anderem verfassten wir nicht nur einzelne Gedichte, sondern dichteten sogar gemeinsam ein Gedicht über die 6a („Ce qui se passe dans notre classe"). Nach harter Arbeit, Stunden angestrengten Überlegens und Hoffnung auf eine glorreiche poetische Erleuchtung sandten wir während der Einreichfrist von Mitte Januar bis Mitte April unsere Gedichte ein. Mitte Mai wurde die Vorauswahl getroffen. Die Sieger der jeweiligen Kategorien, unterteilt nach Können und Herkunft, werden von einer elfköpfigen Jury von 26. bis 31. Mai bekanntgegeben. Die Gewinner erhalten eine Reise nach Paris und die Gedichte werden in einer Anthologie veröffentlicht. Dieses Datum wird nicht nur von vielen Franzosen sehnsüchtig erwartet, sondern auch von der 6a, da eine Schülerin den Sprung ins „Finale" – unter die besten 100 (!) – geschafft hat.

Adinda Fried: „Man sieht an diesem Projekt, dass man auch als Schüler im ‚kleinen' Gymnasium Freistadt in Österreich bei einem so großen Wettbewerb, an dem weltweit Personen teilnehmen, eine Chance hat. Das hat mir meine Qualifikation für das Finale gezeigt."

Prof. Pammer: "Ich wollte meinen Schüler/innen zeigen, dass jeder im Stande ist, Gedichte zu schreiben und dass es vor allem Freude macht, kreativ zu sein. Durch das Schreiben von Gedichten können sie nicht nur ihre Gedanken und Gefühle ausdrücken, sondern sie erweitern auch ihren Wortschatz und ihre Ausdrucksfähigkeit. Die Teilnahme an einem Wettbewerb ist natürlich eine große Motivation und vielleicht erweckte sie in so manchem 'l'amour pour la poésie'."

Stefan Kartusch: „Der Wettbewerb war eine gute Idee und wir freuen uns auf das nächste Mal, bei dem wir bei einem internationalen Bewerb mitmischen können."

Hier nun das Gedicht unserer Finalistin Adinda Fried:

 

C’est…

 

C’est beau comme voler,

Mais plus grand le danger de tomber.

 

C’est haut comme les plus hauts sommets

Mais plus profonde comme les profondeurs des vallées.

 

C’est varié comme un jeu,

Mais rarement comme un trèfle à quatre feuilles.

 

C’est si beau et en fleur comme une rose,

Mais on est toujours en danger de se blesser une chose.

 

C’est le soleil au matin,

Mais ne si beau que la lune dans le jardin.

 

C’est chaud et éclatant,

Mais il est fermant.

 

C’est quelquefois indésirable,

Mais sans cela on n’en est pas capable.

 

C’est ce que formé une personnalité,

Mais malgré tout cela peut la ruiner.

 

C’est varié,

Mais ce n’est pas toujours indiqué.

 

C’est toujours là,

Mais on peut rarement choisir ça.

 

C’est aimer,

Mais dans quelle mesure vivre?

 

Parce que voler est comme aimer,

Il existe toujours le danger de tomber.

 

 

~ Adinda Louise Anna Fried ~