Kulturwoche der 6b 2019/20

Die 6b verbrachte ihre Projektwoche vom 5. bis 11. Oktober in Rom und Kampanien. Sarah Zauner hat einen Reisebericht dazu verfasst:

Am Samstag, 5. Oktober 2019, trafen wir uns mit unseren Begleitlehrern Frau Professor Steidl und Frau Professor Wiederkehr am Nachmittag am Bahnhof in Linz und stiegen in den Nachtzug nach Rom. Nach 16 Stunden Fahrt erreichten wir endlich Rom, brachten unsere Koffer ins Hotel und begannen unsere Stadttour. Unter anderem bestaunten wir beeindruckende Sehenswürdigkeiten wie das Kolosseum, das Forum Romanum, das Pantheon, die Engelsburg und im Vatikan den Petersdom. Abends flanierten wir noch in den Gassen zwischen Trevibrunnen und der Spanischen Treppe.

Am nächsten Morgen besuchten wir die Kirchen Santa Maria Maggiore und Santa Prassede, dann ging es für uns weiter nach Neapel. Nach einer interessanten Führung durch die Stadt fuhren wir mit dem Zug zu unserer Unterkunft, einer Bungalowanlage in Meta auf der Halbinsel Sorrent. Am Abend spielten wir noch verschiedene Kartenspiele, bevor wir müde ins Bett fielen.

IMG 20191008 114737Der Dienstag startete mit einer Busfahrt nach Neapel, wo wir den Vesuv erklommen und rund um den Krater wanderten. Danach besichtigten wir die Ausgrabungen von Pompeji, wo uns Frau Professor Wiederkehr viel Geschichtliches erzählen konnte. Und auch der zweite Abend in Meta endete mit Kartenspielen.

IMG 20191009 181643Am Mittwoch stand eine Küstenwanderung auf unserem Programm. Unser Guide Wolfgang führte uns auf den Berg San Costanzo, von wo aus wir eine atemberaubende Sicht auf die Inseln Capri, Ischia und Procida hatten. Schon kurz nach Mittag ging es zurück nach Sorrent und wir durften den Nachmittag am bzw. im Meer verbringen.

Mit einer Glasbootfahrt und Labor inklusive Vortrag war Donnerstag unser meeresbiologischer Tag. Dazu fuhren wir ins Natur- und Wasserschutzgebiet Gaiola. Wir sahen eine wunderschöne Landschaft und erfuhren im Labor interessante Fakten über die Bewohner des Meeres sowie über die Wichtigkeit, das Meer „am Leben“ zu erhalten. Auch den letzten Abend verbrachte der Großteil der Klasse kartenspielend.

Am Freitag, 11. Oktober, mussten wir schon um 4 Uhr aufstehen, fuhren mit dem Bus zum Flughafen in Neapel und flogen von dort aus nach Wien. Anschließend stiegen wir in den Zug und erreichten wir um halb zwei müde aber happy den Bahnhof in Linz und somit das Ende unserer Reise.IMG 20191005 161910

Spanien - Reisebericht 2019

52 SchülerInnen der drei 7. Klassen fuhren von 6. bis 13. Oktober nach Alicante (Spanien) auf Sprachwoche. Sie verbrachten dort sieben wunderbare Tage, an denen sie die Sprachschule besuchten, viele Sehenswürdigkeiten, wie Valencia, sahen und einiges über die spanische Kultur erfuhren.
Begleitet wurden sie von drei Spanischlehrerinnen: Mag. Babara Niedersüß, Mag. Gisela Riener und Mag. Monika Stöcklegger. Untergebracht waren die SchülerInnen zu zweit oder dritt bei Gastfamilien rund um das Zentrum von Alicante.
Hier ein Reisebericht von Thomas Bauer:

Bild5Am Sonntag, den 6. April, fanden sich alle um 2:15 Uhr in der Früh vor dem Gymnasium ein, um mit dem Bus zum Flughafen in München zu fahren. Von München ging es dann mit dem Flugzeug nach Alicante, wo wir vom Flughafen mit einem Bus in die Innenstadt Alicantes gebracht wurden und von dort aus von unseren Gasteltern in Empfang genommen wurden. Anschließend hatten wir bis 16:00 Uhr Zeit, die Stadt das erste Mal zu erkunden und nach der langen Reise etwas zu Mittag zu essen. Um 16:00 hatten wir unseren ersten geführten Rundgang durch den ältesten Teil von Alicante, dem Stadtteil Santa Cruz. Dieser bezauberte vor allem mit seinen idyllischen kleinen Gassen und den blitzweißen Häusern mit blau bemalten Fenster- und Türrahmen. Zu Abend wurde in der Gastfamilie gegessen. Den restlichen Abend verbrachten wir am Strand, bevor wir uns um 11 Uhr nachts todmüde in die Betten unseres neuen temporären Zuhauses legten.

Am Montag ging es für uns das erste Mal in die Sprachschule, die um 9:00 begann und um 13:55 endete. In der Schule wurden wir abhängig von unserem Sprachniveau und zur Entlastung der einzelnen LehrerInnen in acht Gruppen aufgeteilt. Insgesamt hatten wir pro Tag in der Sprachschule vier Stunden Unterricht mit je einer Viertelstunde Pause zwischen den Stunden. Nach der Sprachschule hatten wir ca. zwei Stunden Zeit, uns etwas zum Essen zu besorgen. Um vier Uhr Nachmittag wurden wir in Form einer Tanzstunde in die spanische Tanzkultur schwungvoll eingeführt. Wobei das Interessanteste daran weder der leidenschaftliche Salsa noch der etwas langsamere Bachata waren, sondern die wohl extrovertierteste und motivierteste Tanzlehrerin, die ich je in meinem Leben getroffen habe. Emy eröffnete die Tanzstunde mit der Aussage: „Da ich mir keine Namen merken will, heißt bei mir ab sofort jeder von euch „Sexy“.“ Damit setzten wir, zwar mit einem etwas verwirrten Grinsen auf dem Gesicht, eine äußert unterhaltsame Tanzstunde fort. Danach folgte ein weiterer geführter Spaziergang durch Alicante. Abends aßen wir wieder bei unseren Gastfamilien. Anschließend genossen wir noch den restlichen Abend gemeinsam in einer Bar.

Am Dienstag war wieder Sprachschule am Vormittag. Dort lernten wir vieles über Lebensmittel. Dieses neu erlernte Vokabular konnten wir anschließend sofort im Mercado Central, der großen alten Markthalle, bei einer Gruppenarbeit anwenden. Zu Mittag suchten wir uns wieder selbstständig etwas zu essen. Später fuhren wir mit dem Taxi zum Castillo de Santa Bárbara, welches inmitten der Stadt auf einem kleinen Berg liegt, und genossen die Führung durch das alte Küstenfort genauso wie die Aussicht von ganz oben. Anschließend ging es für die meisten per Aufzug wieder vom Berg herunter. Wer allerdings sportlich ambitioniert ist, kann auch, sowie einige es bevorzugten, ca. 25 Minuten bergab zum Strand wandern. Den restlichen Tag verbrachten wir am Strand und anschließend natürlich wieder in einer netten Bar.

Bild4Am Mittwoch gings für uns nach Valencia, der drittgrößten Stadt Spaniens. Nach gut zwei Stunden Fahrtzeit mit dem Bus landeten wir in Valencia sogleich im Trubel des „Dia Fiesta de la Communidad Valencia“, dem Feiertag zu Ehren der Provinz Valencia. Das bedeutet, dass viele Menschen unterwegs sind, politische Paraden veranstaltet werden und, dass 240 kg Schwarzpulver, welches schön klein verpackt und fein säuberlich am gesperrten Hauptplatz angeordnet um punkt zwei Uhr kontrolliert gesprengt wird – die Mascletá. Der Lärm ist in ganz Valencia hörbar. Nach einem kurzen Mittagessen in der Altstadt ging es per Bus wieder etwas an den Rand von Valencia in die futuristische und beeindruckende Stadt der Wissenschaften und Künste, ein Bauwerkskomplex der Architekten Santiago Calatrava und Félix Candela, der 2005 fertig gestellt wurde und eine atemberaubende Darlegung von Statik und modernem Design ist. Bild3Es handelt sich dabei nicht bloß um nutzlose Kunstwerke, sondern um zwei Museen, ein Opernhaus, einen botanischen Garten, ein Kino, eine Tennisarena und dem größten Aquarium Europas. Um sechs Uhr abends waren wir wieder in Alicante. Bis zum Abendessen in unsere Gastfamilien verbrachten wir unsere Zeit wieder am Strand. Diesmal verbrachten wir den restlichen Abend gänzlich am Strand.

Am Donnerstag waren wir wieder in der Sprachschule. An diesem Tag ging es um die unterschiedlichen Feste und Feiertage in Spanien, allen voran den sogenannten Hogueras de San Juan. Dazu besuchten wir auch ein eigenes Museum in Alicante. Das Fest ist normalerweise am 23.Juni und ist vergleichbar mit unserem Sommersonnwendfeuer. Die großen Unterschiede sind allerdings, dass in Spanien bemalte, riesige Figuren mitten in der Stadt verbrannt werden, sowie dass Paraden stattfinden und generell der Maßstab etwas größer ist. Da am Nachmittag an diesem Tag keine Aktivitäten geplant waren, hieß das für die meisten von uns „Shopping Day“. Es ist allerdings anzumerken, dass das große und bekannte Kaufhaus „El Corte Inglés“, aber genauso auch sämtliche andere Geschäfte und Boutiquen auf der Einkaufsmeile Avenida Maisonnave nicht gerade durch ihr Preis-Leistungs-Verhältnis punkten. Abends gab es an diesem Tag ein typisches spanisches Abendessen. Hier ein kleiner Tipp: Vorher etwas zu essen, ist nicht die beste Idee, „Zuwenig“ ist ein Wort, welches die Spanier auf Essen bezogen nicht kennen.

Bild2Freitags ging es ein letztes Mal in die Sprachschule. Dort bekamen wir unser offizielles Zertifikat, welches als Beweis für den belegten Kurs und unserer hoffentlich nun verbesserten Sprachkenntnisse steht. Nach der Schule nahmen wir alle die Tram nach San Juan und verbrachten den Nachmittag und Abend am wunderschönen Strand von San Juan. Den späten Abend ließen wir anschließend noch in einer Bar ausklingen.

Am Samstag unserem letzten Tag in Spanien, besuchten wir die „kleinen Örtchen“ Altea und Villajoyosa, wobei hier anzumerken ist, dass die spanische Definition von „klein“ bedeutet ein „Dörfchen“ hat mehr oder ungefähr so viele Einwohner wie Freistadt. Vormittags besuchten wir zuerst Villajoyosa, ein nettes Örtchen mit knallbunten Häusern und engen Gassen. Nach einer kurzen Führung hatten wir gut zweieinhalb Stunden Zeit zum Mittagessen und zum schwimmen gehen, was sich bei dem vorhandenen Wellengang als nicht ganz so ungefährlich herausstellte. Danach ging es weiter nach Altea. Altea ist kleiner als Villajoyosa und liegt etwas erhöhter mit einer schönen Aussicht. Die Häuser sind komplett weiß, um die

Hitze etwas abzuhalten. Nach einem kurzen Aufenthalt in Altea kehrten wir abends wieder nach Alicante zurück und aßen ein letztes Mal mit unseren Gastfamilien zu Abend. Die letzte Nacht in Spanien ließen wir alle dann noch ordentlich und lange in einer Bar an der Plaza de los Luceros ausklingen.

Bild1Zusammengefasst war es eine Reise mit vielen Highlights und Erlebnissen. Außerdem konnten wir in der Sprachschule einiges lernen und unser Spanisch weiterentwickeln, was langfristig für unser Leben von Vorteil sein wird.
Ein großes Dankeschön geht an die Sprachschule „Proyecto Español“ und unsere drei Begleitlehrerinnen Babara Niedersüß, Gisela Riener und Monika Stöcklegger, die gemeinsam mit der Sprachschule ein tolles und vielfältiges Programm auf die Beine stellten und nie die Nerven verloren.

Muchas Gracias! Vielen Dank!

Der „Gymladen“ – 1. Bgfrei Kleidungsflohmarkt

Nachhaltiges Handeln durch Wieder- und Weiterverwenden!

Am 11.11.2019, pünktlich zu Faschingsbeginn, bietet sich wieder die Möglichkeit, ein neues Erscheinungsbild zu erproben. Am sogenannten fÄshion-day darf vergessen geglaubte Kleidung wieder einmal ans Tageslicht. Vielleicht möchtest du auch einmal einen ganz neuen Stil ausprobieren oder die Kleidung mit einer Freundin tauschen? Möglicherweise hast du auch eine andere verrückte Idee. Im Vordergrund sollen Spaß, Humor und das Ausprobieren von Neuem stehen!

Wenn du beim Stöbern und Überlegen auf Textilien stößt, die sauber und in Ordnung sind und die du gerne weitergeben möchtest, darfst du sie von 4.11. – 8.11. vor der ersten Stunde und in der großen Pause an der Schule (Aula) abgeben. Alle diese Stücke werden am 11.11.2019 und am 15.11. 2019, Tag der Offenen Tür, für 50c pro Stück in der Schule verkauft.

Der Reinerlös kommt Klimaschutzprojekten an der Schule zugute!

Was übrig bleibt, wird entweder in Textilem Werken neu gestaltet oder an die Volkshilfe weitergegeben.

Danke für deine Beteiligung!

MMag. Astrid Hollaus und Mag. Karin Geishofer

Schülervertretungswahlen: Madita Resch zur neuen Schulsprecherin gewählt

Am 2. Oktober fand die Wahl der Schülervertretung statt, bei der 7 KandidatInnen antraten. Zur Schulsprecherin wurde Madita Resch gewählt. Als erste Stellvertreterin fungiert Larissa Zivkovic und als zweiter Stellvertreter Maximilian Fuchs.

Die Wahl zur Schülervertretung 2019/2020 war spannend: Indem der bisherige Schulsprecher Sebastian Merten nicht mehr kandidierte, war im Vorhinein klar, es wird spannend, wer zum neuen Schulsprecher bzw. zur neuen Schulsprecherin gewählt wird. Kandidiert haben sieben KandidatInnen, wobei vier davon schon in der letzten Schülervertretung waren.
Nach dem ersten Wahlgang konnten sich Larissa Zivkovic und Madita Resch in die Stichwahl durchsetzen, die Resch – trotz erstmaligen antreten - für sich entschied. Somit ist Madita Resch aus der 6B neue Schulsprecherin, Larissa Zivkovic aus der 7B erste Stellvertreterin und Maximilian Fuchs aus der 7C zweiter Stellvertreter. Die drei sind Mitglieder des SGA’s (Schulgemeinschaftsausschuss). Stellvertreterinnen im SGA sind Stella Hinterleitner (7B), Nora Limbach (7B) und Stefanie Freudenthaler (6A).

„Ich bedanke mich für den Vertrauensvorschuss und hoffe diesem Gerecht zu werden. Ich will Projekte der vorherigen Schülervertretungen weiterführen und mich für einen klimaneutralen Schulalltag, mehr Mitbestimmung aller SchülerInnen und einen „Study-Room“ einsetzen. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit zwischen den SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen!“, so die neugewählte Schulsprecherin Madita Resch.

Der ehemalige Schulsprecher Sebastian Merten gratuliert der neuen Schulsprecherin und meint zur Wahl: „Ich bin froh, dass so eine kompetente Schülervertretung gewählt worden ist. Es ist der perfekte Mix aus Erfahrung und frischem Wind. Ich wünsche der neugewählten Schülervertretung alles Gute und viel Spaß beim Schule gestalten und Ideen umsetzen.“

Wir freuen uns auf eine weiterhin aktive und Schülervertretung und wünschen alles Gute für ihre Arbeit!Ubergabe SV Merten und Resch

19. Dreiländersingen in Freistadt

 

7C8A6274Rund 130 Schülerinnen und Schüler aus Passau, Budweis und Freistadt trafen sich am 25. und 26. Juni und bewiesen, dass Chormusik weit über Ländergrenzen hinweg verbindet. Da Austragungsort und Organisation alternieren, war heuer das BG/BRG Freistadt Gastgeber und Veranstalter dieses internationalen „Chorfestes“.

7C8A6421EL3A5904Die ursprüngliche Idee des Dreiländersingens war es, durch Musik und mit jungen Menschen aus den drei benachbarten Ländern Deutschland, Österreich und Tschechien Barrieren und Vorurteile abzubauen und den Sinn für ein gemeinsames Europa zu stärken. Bereits zum 19. Mal fand das Dreiländersingen nun statt und hat bis heute nichts an seiner ursprünglichen Intention verloren.

EL3A5923An einem Probentag im April und den beiden Tagen im Juni kamen die vier Chöre aus drei Nationen (BG/BRG Freistadt, Musikmittelschule Freistadt, Auersperg Gymnasium Passau und Bischöfliches Gymnasium Budweis) im Gymnasium Freistadt zusammen, um ein gemeinsames Programm zu erarbeiten. Beim Konzert im Salzhof gaben sie dann neben Popsongs, österreichischen und tschechischen Volksliedern auch Gospels und geistliche Musik zum Besten. Zusätzlich zum Programm des Gesamtchores gab es auch Beiträge der einzelnen Schulen zu hören.7C8A6472